Grußwort Silvio Fagiolo

S.E. des Italienischen Botschafters Silvio Fagiolo

Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über die Festwoche anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Società Dante Alighieri Wiesbaden übernommen. Nicht nur das langjährige Bestehen der Dante-Gesellschaft in Wiesbaden ist mir dabei Grund zur Freude, sondern auch die Tatsache, dass es sich unter den zahlreichen Mitgliedern der Società Dante Alighieri in Deutschland mit Sicherheit um eines der lebendigsten und aktivsten handelt.

Die Festwoche, mit der das Jubiläum vom 16. - 22. September gebührend gewürdigt werden soll, bringt den hohen Qualitätsanspruch der Gesellschaft ebenso wie das große Engagement ihrer Verantwortlichen zum Ausdruck: ein fulminantes Programm führt durch die Festwoche mit Lesungen, einer Ausstellung, Theater, Konzert und schließlich einer Filmreihe mit Klassikern des italienischen Filmschaffens.

Damit setzt sich fort, was seit nunmehr 50 Jahren das verdienstvolle Anliegen dieser Kulturgesellschaft ist: die Vermittlung der italienischen Sprache, Kunst und Kultur in Deutschland. Ein Blick auf das reichhaltige Veranstaltungsprogramm dieser Jahre zeigt, dass die Società Dante Alighieri diesem Ziel zweifellos gerecht geworden ist. Nicht nur mit ihren Sprachkursen, sondern auch mit zahlreichen Studienfahrten nach Italien und einem umfassenden Programm von Veranstaltungen und Vorträgen, für die immer wieder renommierte Referenten gewonnen werden konnten, ist es ihr gelungen, der Kultur meines Landes zahlreiche Freunde in Wiesbaden zu erwerben.

Ich glaube behaupten zu können, dass die Società Dante Alighieri in den letzten 50 Jahren auch für Wiesbaden ein Gewinn war und das kulturelle Leben der Stadt durch sie große Bereicherung erfahren hat. Anlässlich des Jubiläums möchte ich schließlich nicht versäumen, auch der zahlreichen Persönlichkeiten zu gedenken, die die Gesellschaft in diesen Jahren geleitet haben und durch ihren Einsatz und durch ihre Arbeit zu diesen Erfolgen beigetragen haben. Ihnen allen, und nicht zuletzt dem amtierenden Präsidenten Hartmut Röhrbein, gilt mein persönlicher Dank.

Silvio Fagiolo